Vietnam

Vietnam startet erstmal nicht so schön, nach einer ziemlich langen aber recht bequemen Busfahrt nach Hanoi merke ich am Abend dass meine Moskitostiche irgendwie mehr sein könnte, da meine Beine und Arme komplett übersät sind. Das Jucken ist unerträglich. Ich erkundige mich im Internet was es sein könnte und wie man dagegen vorgeht, doch komme nicht sehr weit und muss mich damit abfinden dass es Wanzen, Flöhe oder irgendein Ausschlag ist. Die Nacht ist der Horror nur mit viel Disziplin und Durchhaltevermögen komme ich durch die Nacht – ohne mir die Haut abzuziehen. Am nächsten Morgen gehe ich zur Apotheke und kaufe mir irgendeine Salbe, die mir die Verkäuferin in die Hand drückt. Meine schlimmste Befürchtung ist, dass es Bettwanzen sind, die immer wieder zurückkommen da sie in der Kleidung oder im Schlafsack stecken.

Nach einem Tag in Hanoi gehts zum Halong Bay. Auf einem Boot fahren wir gemütlich durch die tolle Kulisse. Das Essen auf dem Boot ist nicht sehr besonders und das Bier für Vietnam verhältnismäßig teuer. Nach ner kleinen Kanutour gehts zurück an Deck um den Sonnenuntergang zu beobachten. Nach ein paar Bier mit ner tollen Gruppe gehts dann in die Koje. Am nächsten Morgen gehts zu ner Insel auf der wir eine Höhle besichtigen und danach wieder Richtung Hafen. Dort können wir beobachten wie die Feuerwehr vom Wasser und von Land ein brennendes Boot löscht. Vor lauter staunen habe ich ganz vergessen Fotos zu machen.

In Hoian treffe ich noch eine Gruppe Studenten die verschiedene Sprachen lernen. Da wir eh nichts zu tun hatten gingen wir mit ihnen ein Eis essen und ließen uns die Stadt zeigen. So konnten wir was sehn und die Studenten ihre Deutschkenntnisse anwenden. Es überrascht mich wie motiviert diese Jugendlichen bei der Sache sind.

Mit dem Nachtbus gehts wieder weiter nach Hoian. Dort chille ich am Strand, erkunde die gegen mit dem Fahrrad und esse mich dumm und dämlich. Es gibt einige vegetarische Restaurants mit sau gutem Essen. Das frisch gezapfte Bier bekommt man auch hinterhergeworfen so dass es mir schwer fällt dieses Schlaraffenland hinter mir zu lassen.

Dann geht es in die „Berge“! Mit dem Bus nach Da Lat. Hier ist es spürbar kühler und ich wandere auf die umöigende Hügel um die nicht ganz so spektakuläre Aussicht zu genießen. Mit dem Fahrrad geht es auch wieder durch die Gassen um ein besseres Bild von den Einheimischen zu bekommen. Hier gehe ich auch das erste Mal zum Canyoning, ein tolles Erlebnis sich in den Wasserfällen abzuseilen und Felsen hinuter zu rutschen. Ziemlich erschöpft und mit ein paar blauen Flecken geht es dann weiter nach Saigon. Hier ist das Kriegsmuseum – ein MUSS für jeden der hier ist. Sehr viele Bilder und Geschichten sind dort ausgestellt die einen manchmal den Tränen nahe bringt und man sich nur wundert wie es möglich ist so einen dreckigen Krieg über so eine lange Zeit zu führen. Die Message des Museum ist für mich eindeutig „Nie wieder Krieg“ und sich nicht in andere Kulturen oder Länder, die man nicht kennt und nicht versteht einmischen. Solche groben Fehler dürfen einfach nicht mehr passieren und wenn ein paar Politiker Krieg machen anstatt ordentliche Politik, müssen wir uns in Zukunft besser gegen so etwas wehren. Leider habe ich aber das Gefühl dass es so etwas ganz schnell wieder geben kann.

Die Stadt ist extrem. Der Verkehr ist hier abartig mit den Millionen Motorrädern auf den Straßen, die Cafes am Straßenrand sind aber um so besser! Hier genieße ich noch mal den besten Kaffee der Welt. ( Vietnames Coffee mit Kondensmilch)

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