Südafrika

Von Kapstadt gehts mit dem Baz Bus an der Gardenroute und der Wildcoast Richtung Johannesburg. Es ist ein Touribus, wo man einfach ein- und aussteigen kann wann man will. Mein erster Stop ist in Hermanus. Hier kann man perfekt Wale beobachten, wenn denn Saison ist. Da die Wale schon lange weg sind, ist es in der kleinen Stadt voll ruhig und ich genieße das sehr nach den stressigen Tagen in Kapstadt. Die Küste ist recht felsig und die Wellen voll groß. Ich mache mal wieder einen Abstecher in die Berge/Hügel und laufe mir die Sohlen warm für Nepal.
Am nächsten Tag geht es dann weiter, mal leihe ich mir ein Fahrrad und erkunde die Gegend oder jogge am Strand. Die Hostels sind ziemlich gut und haben meistens ne Küche sodass ich endlich mal wieder am Herd stehen kann.

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Mein Stop in Durban ist beschissen. Von der Stadt habe ich nicht viel gesehen, da ich absoulut keine Motivation hatte. Mein Tagesziel ist ausschlafen und mein Handy wieder flott zu kriegen, was nen beschissenen Wasserschaden hat, weil das Raincover den Regen offensichtlich nicht abhält. Ich lösche ausversehen meinen Blogbeitrag von Namibia den ich mittlerweile seit 10 Tagen versuche hochzuladen, aber das drex WLAN nicht packt. Also schreibe ich das ganze nochmal und kaufe mir 3 Internet Voucher um am Schluss festzustellen, dass es wieder nicht geklappt hat den Beitrag hochzuladen. Nach nem beschissenen Tag gehts ins Zimmer und ich lese mit offenem Fenster und Licht an „In to thin Air“. Welch ein Wunder nach ner Stunde ist das Zimmer voll mit Moskitos und meine Zimmerkollegen verbringen wie ich eine schlaflose Nacht mit nem arschvoll Stichen. Danach halte ich mal noch an nem schönem Strand und lerne coole Leute kennen. Genieße das Meer und die hohen Wellen.

Ich will so schnell wie möglich in die nördlichen Drakensberge kommen. Die vielen Deutschen und die Beachboys Möchtegern-Surfer aus aller Welt gehen mir auf den Sack. Das man in Afrika ist bemerkt man hier an der Küste kaum. Alle Straßen sind geteert und oft mega bereit so wie ich es eher in Amerika erwarten würde. Es gibt jede Menge KFC und andere Fastfood Ketten. Die meisten Hostelbesitzer und auch ein hoher Teil der Bewohner an der Küste sind Weiße, was nicht heißt das es keine Südafrikaner sind. Von der afrikanischen Kultur, die mir in Tanzania und besonders Malawi so gefallen hat, ist hier nicht viel zu spüren. Wie ihr merkt gefällt es mir hier nicht wirklich und ich frage mich zum ersten Mal, was ich hier überhaupt verloren habe. Mein größtes Ziel ist endlich in die Drakensberge zu kommen und zum Schluss in Johannesburg noch ne Freundin treffen mit der ich von Nairobi bis nach Kapstadt gereist bin.

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