4 nights in Capetown 18.02-22.02.16

Von Namibia gehts mit einem kleinem Zwischenstop nach Kapstadt. An der Grenze wechselt die Landschaft wieder krass, von voll trocken in saftiges grün. Wir halten an einem Weingut und begießen die letzten Tage mit der Gruppe kräftig. In Kapstadt angekommen gehts gleich Richtung Tafelberg. Der Weg ist recht steil aber ziemlich gut befestigt. Da es ziemlich heiß ist laufe ich Barfuß hoch und am nächsten Tag tun mir die Füße weh.

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Am nächsten Tag ist relaxen angesagt. Ich chill an der Waterfront rum und kaufe mir eine afrikanische Sim-Karte. Gut ausgeruht gehe ich dann am nächsten Morgen auf eine lange Wanderung, um mich langsam für Nepal vorzubereiten. Ich fahre mit dem Taxi zum Botanischen Garten und gehe einen schöneren Trail ( Sektion Gerorge ) auf den Tafelberg. Oben ist es sehr neblig aber trotzdem irgendwie schön, da keine Touris zu sehen sind. Von dort gehe ich quer über den Berg und gehe den Aufstieg vom Tag davor wieder runter. Danach auf den Lionshead und dann wieder durch die Stadt zum Hostel.

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Abends treffe ich mich dann mit ein paar Übriggebliebenen von der Tour, um zu nem Fußballspiel ins Stadion zu gehen. Für 100 Rand kaufen wir Tickets vom „Schwarzmarkt“! Ist das rassistisch??? Als der Verkäufer schon wieder weg war, bemerken wir das die Hälfte Kindertickets hat. An den Eingängen interessiert das kein Schwein, geschweige denn in welchem Block man sitzt. Das Spiel ist relativ langweilig bis kurz vor Schluss, wo dann doch noch 3 Tore fallen – Kapstadt gewinnt mit 2:1. Danach gehen alle fröhlich feiern. Wir machen uns ab ins Hostel und trinken noch ein Bier.

Gut ausgeschlafen gehe ich mit ner Freundin von England nach Simonstown um die Pinguine zu sehen. Die Pinguine fand ich sehr langweilig.

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Das Highlight vom Tag war der Weg dort hin. Mit dem Minibus den normal nur Einheimische nehmen und als gefährlichstes Verkehrsmittel Südafrikas gilt, geht es spotgünstig zum Bahnhof. Von dort fahren wir an der schönen Küste entlang bis ans Ziel. Im Zug werden Sache verkauft, Livemusik gespielt und gesungen. Für ne Weile ist das ziemlich unterhaltsam, nach ner gewissen Zeit sehr nervig. Am Abend gehts dann noch italienisch essen, bevor ich mich am nächsten Morgen auf den Weg Richtung  Johannesburg mache.

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Ich finde Kapstadt echt schön, aber es hat so viel mit Afrika zu tun wie ein Weißwurstfrühstück. Nämlich fast gar nichts. Es ist mega westlich und ich will einfach nur zurück nach Afrika. Vielleicht habe ich auch nicht die richtigen Orte besucht aber ein zweites Mal nach Kapstadt gehe ich wahrscheinlich sicher nicht mehr.

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