Vietnam

Vietnam startet erstmal nicht so schön, nach einer ziemlich langen aber recht bequemen Busfahrt nach Hanoi merke ich am Abend dass meine Moskitostiche irgendwie mehr sein könnte, da meine Beine und Arme komplett übersät sind. Das Jucken ist unerträglich. Ich erkundige mich im Internet was es sein könnte und wie man dagegen vorgeht, doch komme nicht sehr weit und muss mich damit abfinden dass es Wanzen, Flöhe oder irgendein Ausschlag ist. Die Nacht ist der Horror nur mit viel Disziplin und Durchhaltevermögen komme ich durch die Nacht – ohne mir die Haut abzuziehen. Am nächsten Morgen gehe ich zur Apotheke und kaufe mir irgendeine Salbe, die mir die Verkäuferin in die Hand drückt. Meine schlimmste Befürchtung ist, dass es Bettwanzen sind, die immer wieder zurückkommen da sie in der Kleidung oder im Schlafsack stecken.

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Ein bisschen Laos

Von Chiang Mai in Thailand buche ich einen Bus nach Luang Prabang , Laos. Morgens um 10 Uhr werde ich vom Minibus im Hostel abgeholt, dann geht die anstrengende Fahrt los. Nach etlichen Stops an anderen Hotels und Hostels komme ich abends um 17 Uhr an einer Stadt an der Grenze an. Dort werde ich in einen anderen Bus verfrachtet der mich zur Grenze bringt, dort lass ich mich ausstempeln und warte daraufhin im Niemandsland auf einen weiteren Bus der mich zum Grenzposten von Laos bringt. Nach einer halben Stunde kommt er auch und die Fahrt dauert gerade mal 5 Minuten. Nachdem ich das Visum beantrage und endlich offiziell in Laos bin dauert auch wieder. Anschließend  heißt es wieder warten – bis ich von einem weiteren Bus zu einem nahegelegenen Busbahnhof gebracht werde. Dort geht es für mich das erste Mal in einen Sleepingbus. Bis der Bus dann endlich losfährt ist es bereits 10 Uhr abends. In der Mitte ist ein schmaler Gang und links und rechts sind jeweils zweistöckige Doppelbetten. Hier bekomme ich echt Platzangst, es stinkt abartig. Ich weiß nicht was mehr stinkt die Klimaanlage, die Stinkfrüchte die viele Einheimische dabei haben oder das take away Essen der Einheimischen, das abartig nach Fisch stinkt. Na dann Gute Nacht!

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Thailand

Ziemlich erschöpft und nach einer schlaflosen Nacht im Flieger komme ich früh morgens in Bangkok an. Nach nem Besuch an nem Geldautomat geht es mit einem Zug in die Innenstadt. Dort angekommen, bin ich recht positiv überrascht. Es ist nicht ganz so chaotisch wie erwartet. Nach erfolglosem „herum fragen“ mache ich mich ohne Plan auf die Suche nach einem Hostel. Direkt am Ausgang sehe ich schon das Erste und mache keine Kompromisse, lege mein Gepäck dort ab und suche was zum Futtern. Mittags kann ich endlich einchecken und schlafe erst mal ein paar Stunden. Die nächsten 3 Tage werde ich hier verbringen ohne größere Aktivitäten. Ich mache nur das Minimum an Sightseeing und habe die Schnauze schon voll. Meine Highlights sind das sehr moderne Hostel, das glutamatreiche Essen (Achtung Ironie) und eine adrenalinreiche Taxifahrt auf einem Motorrad durch den Stadtverkehr.
Der Schock von Bangkok blieb eigentlich aus, es ist zwar heiß und schwül und es ist viel los auf den Straßen aber im Gegensatz zu Kathmandu ist es hier schon sehr geregelt. Es gibt sogar Ampeln an denen fast alle halten.

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Hier ein Video das ein guter Freund von mir auf der Reise mit Gadventure gemacht hat. Es sind ein par sehr schöne Aufnahmen dabei und ich habe auch ein paar Sekunden bekommen in denen ich mich ziemlich dumm anstelle. Viel spaß beim anschauen. Als ich es gerade gesehen habe ist mir wieder eingefallen wie unglaublich die Natur in Afrika ist…

Thanks a lot to Lach Buckley and his stupid brother for the video! It is a quite nice memorie for our happy days in Afrika!

Video von Afrika

Aktuelles aus Vietnam

Hey ich bin heute in Ho chi minh City angekommen der größten Stadt von Vietnam. Hier gehts ziemlich turbulent zu. Tausende Motorräder auf den Straßen die ohne Regeln umher fahren. Das ist aber alles ganz normal hier. Auserdem sah ich erstaunlich viele Polizisten und Sicherheitskräfte auf den Straßen.

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Als ich im Hostel einchecke funktioniert mein Facebook und der Messenger nicht. Ich update beide Apps und versuche es erneut. Funktioniert aber trotzdem nicht und die Seite von Fb kann ich auch auf dem Browser nicht abrufen. Als ich zum Abendessen gehe frage ich den Wirt ob sein Fb funktioniert. Er erkärt mir mit seinem schlechtem Englisch das Fb seit 2 Tagen nicht mehr funktioniert, warscheinlich hat es die Regierung gesperrt da in Ho chi minh Wahlen waren oder sind. Zudem gab es am Vormitag eine Proteste in der Stadt. Daher die vielen Sicherheitskräfte. Nach dem Essen gehe ich noch in ein ruhiges Caffee. Die Besitzerin meint ich soll nach dem Caffee nicht mehr alleine rum laufen und besser im Hostel bleiben. Warum das alles checke ich nicht so ganz. Dann zeigt sie mir Bilder von der Küste und macht mich auf das Fischsterben aufmerksam. Sie erklärt mir das viele sehr sauer seien auf die Chinesen. Da sie glauben das die Fische von chinesischen Firmen vergiftet worden sind. Auserdem haben sie große Angst vor Gift, da sie immer noch massiv an den amerikanischen Bomben und Giften leiden. Anscheinend sind Misbildungen von Säuglingen keine Seltenheit. Wenn man bedenkt was hier alles vom Himmel runtergefallen ist, wundert es mich das überhaupt noch etwas vom Land übrig ist.

Auserdem ist ganz Vietnam stark vom Fischfang abhängig. Ich denke in diesen Stunden an die kleinen Fischerdörfer die komplett vom Fischfang leben und dierekt abhängig sind und warscheinlich keine Wahl haben und den verseuchten Fisch essen müssen. Einige der Einheimischen glauben der Regierung nicht die ein Stahlwerk von Taiwan dafür verantwortlich machen. Wobei es noch keine klaren Antworten und Untersuchengen gibt warum die Fische sterben. Jedenfalls weichen die Vietnamesen stark auf Sozialenetzwerke aus um an bessere Informationen zu gelangen. Daher wurde Fb hier einfach mal abgestellt. Das ist schade da ich gerne mit Studenten die ich in Hanoi getroffen habe darüber reden würde. Es ist sehr spannend hier und ich bin gespannt wie es hier weiter geht! Ich hoffe sehr das die Bevölkerung schnell und unbeschadet aus dieser Kriese kommt. Diese Menschen haben schon genug durchgemacht.
Hier zwei Artikel die ich im Internet gefunden habe. Was davon stimmt weis warscheinlich niemand genau. Was auch erschreckend ist das es in Chile momentan auch ein großes Fischsterben gibt auch dort ist der Grund nicht geklärt und jeder sagt was anderes.

http://www.dw.com/de/massives-fischsterben-in-vietnam/a-19225181

http://www.zeit.de/news/2016-05/08/vietnam-dutzende-festnahme-bei-protesten-gegen-fischsterben-in-vietnam-08093804

Nepal the never ending place of peace and love

Auf Nepal habe ich mich schon von Anfang an gefreut und ich habe sehr hohe Erwartungen an das Land der 8000er…
Enttäuscht wurde ich auf jeden Fall nicht, immer wenn ich an die Zeit zurück denke, lacht mein Herz. Die Landschaft, die Menschen und auch viele der anderen Trekker kommen mir sehr vertraut vor wenn ich nachmittags irgendwo ankomme und mein Zimmer beziehe fühle ich mich gleich wie Zuhause. Doch erstmal muss auch ich durch das Getümmel von Kathmandu – also fange ich am besten von vorne an.
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Südafrika

Von Kapstadt gehts mit dem Baz Bus an der Gardenroute und der Wildcoast Richtung Johannesburg. Es ist ein Touribus, wo man einfach ein- und aussteigen kann wann man will. Mein erster Stop ist in Hermanus. Hier kann man perfekt Wale beobachten, wenn denn Saison ist. Da die Wale schon lange weg sind, ist es in der kleinen Stadt voll ruhig und ich genieße das sehr nach den stressigen Tagen in Kapstadt. Die Küste ist recht felsig und die Wellen voll groß. Ich mache mal wieder einen Abstecher in die Berge/Hügel und laufe mir die Sohlen warm für Nepal.
Am nächsten Tag geht es dann weiter, mal leihe ich mir ein Fahrrad und erkunde die Gegend oder jogge am Strand. Die Hostels sind ziemlich gut und haben meistens ne Küche sodass ich endlich mal wieder am Herd stehen kann.

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4 nights in Capetown 18.02-22.02.16

Von Namibia gehts mit einem kleinem Zwischenstop nach Kapstadt. An der Grenze wechselt die Landschaft wieder krass, von voll trocken in saftiges grün. Wir halten an einem Weingut und begießen die letzten Tage mit der Gruppe kräftig. In Kapstadt angekommen gehts gleich Richtung Tafelberg. Der Weg ist recht steil aber ziemlich gut befestigt. Da es ziemlich heiß ist laufe ich Barfuß hoch und am nächsten Tag tun mir die Füße weh.

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Namibia 5.2-15.2.16 Teil 2

Swakopmund

In Swakopmund sind Aktivitäten angesagt. Von Hochseefischen über Sandboarding oder Quad fahren ist alles möglich. Wir haben 2 Tage Zeit und können machen was wir wollen. Als wir ankommen gehts erstmal ins Büro um uns für einen Tandemsprung anzumelden. Keine 2h später gehts dann mit dem Minibus zum Flugi. Mit nem kleinem Flieger gehts dann ca. 15 min nach oben, um 10 min später wieder unversehrt unten an der Bar zu stehen. Danach trinken wir noch ein zwei Bier mit den Fallschirmspringern. Anschließend gehts Essen und danach in die Disco. Unsere Fallschirmspringer sind inklusive Pilot auch da und geben sich mächtig die Kante. Einer der Springer sagt nach dem ersten Sprung ist der Kater so gut wie weg… .  Da ich mich für den teuersten Spaß entschieden habe lege ich einen gemütlichen Tag im Hostel ein und schreibe ein bisschen an meinem Blog.

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